Cellitinnenkloster Düsseldorf
Siedlung in Deutschland
Das Cellitinnenkloster in Düsseldorf ist ein historisches Kloster, das 1651 gegründet wurde, um die Pest zu bekämpfen. Die Cellitinnen, eine Ordensfamilie, widmeten sich der Krankenpflege und baute bis 1736 ein vollständiges Kloster mit Kapelle. Das Kloster wurde der Heiligen Elisabeth von Thüringen geweiht. Die Gemeinschaft wuchs von 12 Schwestern im Jahr 1750 auf 15 im Jahr 1800. Die Schwestern betreuten Kranken und fügten 1805 ein Hospital hinzu, um der Säkularisation zu entgehen. Sie bekamen neue Statuten, die die Mitgliederzahl auf zehn begrenzten. Die Schwestern erhielten ein gemeinsames Mahl und finanzielle Unterstützung für Kleidung. Bis 1841 war das Kloster mit 241 Betten belegt, doch die Gemeinschaft verschwand schließlich durch innere Konflikte und mangelnde Unterstützung. Das Kloster war ein Zentrum der Krankenpflege, das bis 1852 bestand. Es wurde durch die Schwestern vom heiligen Kreuz übernommen, behielt aber seine Trägerschaft. Die Cellitinnen blieben in der Gemeinschaft, bis sie 1859 in die Rechtsnachfolge der Kreuzschwestern trat. Das Kloster blieb ein Teil der Krankenversorgung und hatte eine bedeutende Rolle in der Geschichte Düsseldorfs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Siedlung
- Ort
- Düsseldorf
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