Kiarov
Gemeinde in der Slowakei
Kiarov ist eine kleine Gemeinde im Süden der Slowakei mit etwa 255 Einwohnern. Sie liegt im Okres Veľký Krtíš und befindet sich im Talkessel Ipeľská kotlina, einem Teil der größeren Einheit Juhoslovenská kotlina. Die Gemeinde liegt auf einer Höhe von 170 m n.m. und ist 17 Kilometer von Veľký Krtíš entfernt. Die Landschaft umfasst Flurterrasse und Hügellandschaft, und die Gemeinde grenzt an mehrere andere Gemeinden im Westen, Norden und Osten. Kiarov hat eine reiche Geschichte, die bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht. Der Ort wurde erstmals 1271 erwähnt und war im 15. Jahrhundert in zwei Teile geteilt. Nach der Türkenzeit wurde er im 17. Jahrhundert wieder besiedelt. Die Bevölkerung war bis ins 19. Jahrhundert hauptsächlich auf Landwirtschaft angewiesen. Der Ort war bis 1919 Teil Ungarns und wurde danach zur Tschechoslowakei und später zur Slowakei. In Kiarov gibt es eine Wegkapelle Sieben Schmerzen Mariens aus dem 18. Jahrhundert, die im Barockstil errichtet wurde. Ein Glockenturm aus dem frühen 19. Jahrhundert steht an der Kapelle. Die Gemeinde liegt im Einzugsgebiet des Ipeľ und ist unweit der Grenze zu Ungarn. Die Umgebung umfasst Fluren, Hügel und die Nachbargemeinden Želovce, Olováry, Zombor, Kováčovce, Hugyag und Vrbovka.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in der Slowakei
- Ort
- Okres Veľký Krtíš
- Erbaut
- 1271
- Seehöhe
- 182 m
- Website
- http://www.kiarov.sk
In der Nähe
- Vrbovka2.0 km
- Kiarovský močiar2.0 km
- Hugyag2.9 km
- Őrhalom3.6 km
- Hradište (prírodná rezervácia)3.0 km
- Olováry4.6 km
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