📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Welschbillig
Burgruine in Deutschland
Die Burg Welschbillig ist eine Wasserburgruine in der Ortsgemeinde Welschbillig im Landkreis Trier-Saarburg. Sie steht auf dem Gelände einer römischen Villa rustica aus dem 2. bis 4. Jahrhundert. Die Anlage wurde im 12. Jahrhundert als Vorgängerburg errichtet und im 13. Jahrhundert durch den Trierer Kurfürsten Arnold II. von Isenburg erweitert. Im Holländischen Krieg wurde sie 1673/74 zerstört, und die Südseite wurde 1889–1891 abgebrochen. Die Burganlage umfasst ein quadratisches Burgareal mit Wassergraben, Torbau mit Rundtürmen, eine steinerne Grabenbrücke und Reste des Nordwest-Tors. Auf dem Gelände liegen die Pfarrkirche aus den Jahren 1889–1890 und ein Amtshaus aus dem Jahr 1711. Die römische Villa war an ein Wasserbassin mit 58,3 mal 17,8 Meter angeschlossen, das ursprünglich von 112 Hermen umgeben war. Die Ruine bietet einen Blick auf die Geschichte der Region, mit Blicken auf den Rhein und die umliegenden Landschaften. Die Anlage ist Teil der Kulturgüter der Region Trier und beherbergt Reste der römischen Villa sowie Hermeteile im Rheinischen Landesmuseum Trier. Die Burg ist ein Beispiel für die Kombination aus römischer und mittelalterlicher Architektur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Welschbillig
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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