Abtei Villiers-aux-Nonnains
Kloster in Frankreich
Die Abtei Villiers-aux-Nonnains war ein Kloster im heutigen Cerny, Département Essonne. Es existierte von 1218 bis 1751, zunächst als Männerkloster der Dominikaner und ab 1220 als Frauenkloster der Zisterzienserinnen. Die Abtei gehörte zum Erzbistum Sens und wurde im 17. Jahrhundert berühmt durch die Vermutung, dass Anna von Kiew dort bestattet sei. Die Abtei erlangte Aufmerksamkeit durch die Behauptung, Anna von Kiew, Witwe des Königs Heinrich I., sei dort bestattet. 1682 berichtete der Jesuitenpater Claude-François Ménestrier von einem Grabstein mit der Inschrift „Hic jacet Domina Agnes uxor quondam Henrici Regis“. Später wurde die Inschrift nur unvollständig bestätigt, und die genaue Form der Inschrift blieb unklar. Die Abtei wurde während der Französischen Revolution zerstört und später durch das Château de Montmirault ersetzt. Die Abtei umfasste eine Kirche und war Teil der Zisterzienserinnen-Orden. Die Grabstätte Anna von Kiews blieb unbekannt, da der Grabstein in der Revolution verschwand. Die Abtei wurde im 18. Jahrhundert mit dem Kloster La Joie vereinigt und hieß danach Abtei Villiers-La Joye. Die Räume der Abtei sind heute nicht mehr erhalten, doch die Geschichte der Abtei und die Vermutungen um Anna von Kiews Grab sind Teil ihrer Bedeutung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Cerny
- Erbaut
- 1216
- Baustil
- Romanische Architektur
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