📷 Bild: Wikimedia Commons
Geratskirchen
Gemeinde in Deutschland
Geratskirchen liegt im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn, in der Region Landshut. Die Ortschaft befindet sich in einem Seitental der Rott und grenzt im Süden an Oberbayern. Sie ist etwa 13 km südwestlich von Eggenfelden und 30 km südöstlich von Vilsbiburg. Die Gemeinde umfasst 46 Gemeindeteile, wobei nur die Gemarkung Geratskirchen existiert. Der Ort wurde erstmals im Jahr 1347 erwähnt, als Elisabeth von Geratskirchen Rudiger Maroltinger heiratete. Die Maroltinger besaßen die Hofmark bis 1637, als Johann Mändl den Besitz übernahm. Im 18. Jahrhundert war Geratskirchen Teil der Grafen Arco und besaß ein Patrimonialgericht. 1944 wurden zehn Zivilisten durch Bombenangriffe getötet. 1956 wurde die Gemeinde in zwei separate Einheiten aufgeteilt, die später wieder vereinigt wurden. Geratskirchen ist bekannt für die spätgotische Pfarrkirche St. Martin, die 1472 erbaut und 1880 verlängert wurde. Sie besitzt gotische und barocke Figuren sowie eine „Lourdes Grotte“ aus Tuffstein. Die Gemeinde hat eine landwirtschaftliche Struktur mit 21 Betrieben und 588 ha Nutzfläche. Josef Schüßlburner, ein ehemaliger Jurist und Beamter, stammt aus der Gemeinde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Rottal-Inn
- Seehöhe
- 441 m
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