Schloss Giechkröttendorf

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Schloss Giechkröttendorf

Schloss in Deutschland

Schloss Giechkröttendorf liegt im Weismainer Ortsteil Giechkröttendorf im Landkreis Lichtenfels in Bayern. Es handelt sich um ein ehemaliges Wasserschloss, das als Baudenkmal unter der Nummer D-4-78-176-102 vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege verwaltet wird. Der Vorgängerbau wurde erstmals 1422 urkundlich erwähnt und wurde vermutlich im 14. Jahrhundert errichtet. Im Bauernkrieg 1525 wurde es zerstört und später als dreigeschossiger Herrensitz wieder aufgebaut. Das Schloss war bis 1802 im Besitz des Klosters Langheim, das es 1618 erwarb. Nach der Säkularisation 1802 wurde es 1807 versteigert und wechselte in den folgenden Jahrhunderten mehrfach den Eigentümer. 1942 pachtete das Deutsche Rote Kreuz das Schloss als Lazarett und Flüchtlingslager, bis es 1947 aufgelöst wurde. 1980/81 erfolgte eine weitere Renovierung. Die Südseite des Gebäudes mit dem runden Eckturm und die Nordfront mit Treppenturm und profilierten Fensterrahmen sind erhalten. Das Schloss bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und ist Teil der historischen Bausubstanz. Die Raumdisposition wurde im 18. Jahrhundert verändert, wobei das Erdgeschoss mit spätmittelalterlichen Gewölben erhalten blieb. Die Schlosskapelle befand sich ursprünglich in der Südseite. Die Schlossherrin Margarete Hofmann gründete 1931 eine Ortsgruppe des Rotes Hakenkreuzes. Die historischen Räume und Wege vermitteln einen Eindruck von der Entwicklung des Schlosses und seiner Nutzung über die Jahrhunderte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Bayern
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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