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Müggelberge
Berg im Südosten Berlins
Die Müggelberge sind ein bewaldeter Hügelzug im Südosten Berlins, im Bezirk Treptow-Köpenick. Sie umfassen eine Fläche von etwa sieben Quadratkilometern und bestehen aus Schmelzwassersand und Geschiebemergel. Die Höhenzug entstand im Eiszeitalter durch Gletscherablagerungen und liegt isoliert im Berliner Urstromtal. Die Müggelberge sind besonders wegen ihrer natürlichen Erhebungen bekannt. Der Große Müggelberg erreicht eine Höhe von 114,7 m ü. NHN und ist die höchste natürliche Erhebung Berlins. Auf ihm steht ein unvollendeter Fernsehturm und ein Sendemast. Der Kleine Müggelberg ist mit 88,3 m ü. NHN etwas niedriger und beherbergt einen Aussichtsturm sowie eine ehemalige Gaststätte. Die Region bietet Wanderungen, Ausblicke auf die Umgebung und historische Spuren. Auf dem Kleinen Müggelberg steht der Müggelturm mit Rundblick bis 50 km. In der Nähe der Sandschurre, einst als Sandabbau genutzt, gibt es heute noch ein Loch, das von Mountainbikern genutzt wird. Die ehemalige Bismarckwarte, ein 40 m hoher Turm, wurde 1904 errichtet und 1945 gesprengt. Überreste davon sind heute noch vorhanden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Treptow-Köpenick
- Seehöhe
- 115 m
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- Müggelturm577 m
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