📷 Bild: Wikimedia Commons
Münster St. Maria und Markus
Kirchengebäude in Reichenau-Mittelzell, Baden-Württemberg
Das Münster St. Maria und Markus liegt auf der Insel Reichenau im Bodensee und ist die romanische ehemalige Klosterkirche des Benediktinerabteis Reichenau. Es war die Abteikirche des Klosters und die größte der drei romanischen Kirchen auf der Insel. 2024 wurde es von Papst Franziskus zur Basilica minor erhoben. Die Klosterinsel Reichenau und das Münster sind seit 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe sowie seit 2003 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe erklärt. Das Münster ist mit einer reichen Geschichte verbunden, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Die Kirche wurde im 8. Jahrhundert als karolingische Basilika erbaut und mehrfach erweitert. 1048 wurde sie im Beisein von Kaiser Heinrich III. geweiht. Die Ausstattung umfasst zahlreiche kostbare Reliquien, darunter die Heilig-Blut-Reliquie, die seit dem 8. Jahrhundert im Münster aufbewahrt wird. Die Schatzkammer enthält auch den originalen Markusschrein sowie andere wertvolle Gegenstände aus verschiedenen Epochen. Die Kirche bietet einen romanischen Chorstumpf, einen gotischen Hochchor und eine spätgotische Ausstattung. Im Zentrum der Westapsis steht der Markusaltar, der die Markusreliquien enthält. Die Schatzkammer, ursprünglich als Sakristei errichtet, wurde 2024 wieder öffentlich zugänglich gemacht. Die Kirche feiert zwei Patrozinien: das Markusfest am 25. April und Mariä Himmelfahrt am 15. August.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Reichenau
- Baustil
- Romanische Architektur
- Architekt
- Walahfrid Strabo
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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