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Burgstall Grünberg

Burg in Hessen, Deutschland

Der Burgstall Grünberg war eine landgräfliche Burg in Grünberg, einem Ort im Landkreis Gießen in Hessen. Die Anlage lag etwa 100 Meter nordöstlich der Stadtkirche, auf der höchsten Stelle der Region, einer Basaltkuppe. Sie war östlich des Burggrabens gelegen und hatte eine flache Abstufung ins Brunnental. Die Burg war Teil der Stadt und stand östlich der Altstadt. Die Burg wurde 1186 von Landgraf Ludwig III. erbaut und diente als Westgrenze der Ludowinger Besitzungen. Sie wurde 1195 nach Zerstörung durch Streitigkeiten wieder aufgebaut. Die Burg war Ausgangspunkt der Stadt Grünberg, die 1222 zur Stadt erweitert wurde. Sie blieb bis ins 16. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum, bis sie verfiel. Im 15. Jahrhundert verlor sie ihre Verteidigungsfähigkeit, und das Burghaus wurde 1810 an Bürger verkauft. Heute sind keine Burgreste vorhanden, aber die ehemalige Anlage lässt sich an der Stadtmauer und dem Burggrabenweg erkennen. Die Burganlage war halbkreisförmig, mit einer 180 Meter langen östlichen Mauer. Sie umfasste sieben Gebäude, darunter ein Brauhaus. Im Burgbereich stehen heute drei Terrassenhäuser, die die Lage des früheren Burghauses widerspiegeln.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Grünberg

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