Sehenswürdigkeiten · Hennstedt

Hennstedt

Gemeinde im Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein

Hennstedt
Frank Vincentz CC BY-SA 3.0

Hennstedt ist eine Gemeinde im nördlichen Teil des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Das Gemeindegebiet liegt südlich am Flusslauf der Eider, im Abschnitt zwischen Flusskilometer 67 und 75. Es gehört zum Naturraum Heide-Itzehoer Geest. Die Gemeinde umfasst mehrere Dorf- und Hausgruppen sowie Streusiedlungen. Nachbargemeinden sind Drage, Stapel und andere im Kreis Dithmarschen sowie im benachbarten Kreis Nordfriesland und Schleswig-Flensburg.

Die Gemeinde hat eine historische Bedeutung, da sie 1281 erstmals als eigenständiges Kirchspiel erwähnt wurde. Bis 1937 gab es einen Bahnanschluss, und bei der Reichstagswahl 1933 stimmten 91,1 % der Wähler für die NSDAP. 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde aufgelöst, und Hennstedt wurde zur selbständigen Gemeinde. 2023 gewann die FDP sieben und die CDU sechs Sitze in der Gemeindevertretung.

Hennstedt ist bekannt für die St.-Secundus-Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die aus Feldsteinen gebaut wurde. Der Chor ist gotisch, und das Kirchenschiff wurde im 19. Jahrhundert erweitert. Die Kanzel stammt aus dem 17. Jahrhundert, und die Orgel wurde von Tobias Brunner gefertigt. Die Gemeinde hat auch Verbindungen zu Persönlichkeiten wie Nicolaus Reimers Ursus und Wilhelm Wieben sowie zu Politikern wie Anne Riecke.

Quellen (1)
Seehöhe
15 m

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