Burg Bömene
abgegangene Burg in Niedersachsen, Deutschland
Die Burg Bömene war eine Höhenburg aus dem Frühmittelalter, die sich östlich der Stadt Northeim im Landkreis Northeim in Niedersachsen befand. Sie lag auf einem Berg östlich des Höhenzugs Wieter und westlich von Hammenstedt. Die Burg stand über einer ehemaligen Heerstraße, der heutigen B 241. Sie war eine Stammburg der Grafschaft Northeim im Leinegau. Die Burg war als Holzgebäude bekannt, weshalb sie heute nicht mehr erhalten ist. Eine detaillierte archäologische Untersuchung des Fundaments wurde nicht durchgeführt. Sie war eng mit dem St.-Blasien-Kloster verbunden, das in Northeim liegt. Der Name der Burg stammt von den Bäumen im angrenzenden Wald, der heute „Bürgerholz“ heißt. Die Burg war ein Zentrum der Grafschaft Northeim und hatte einen Hof, der oft genutzt wurde. Sie war auch der Namensgeber für den Grafen Siegfried III. von Boyneburg, der sich nach einer ähnlichen Burg benannte, die eine Tagesreise südlich lag. Die Burg Bömene ist heute nur als Ruine bekannt und hat keine touristischen Einrichtungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Northeim
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