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Glückstadt
Kleinstadt an der Unterelbe in Schleswig-Holstein, Deutschland
Glückstadt liegt am nordöstlichen Ufer der Elbe im Bereich der Krempermarsch, im Kreis Steinburg. Die Stadt ist nach Itzehoe die zweitgrößte im Kreis und verfügt über eine historische Elbfähre, die die Elbmarschen mit dem Elbe-Weser-Dreieck verbindet. Sie ist bekannt für die Matjes-Produktion und die Lage am Elbkilometer 674. Das Gemeindegebiet umfasst mehrere Stadtteile und Siedlungen, darunter Bole, Butendiek und Nordmarksiedlung. Glückstadt war 1617 von Christian IV. gegründet worden, um Hamburg einen Gegenpol zu bieten. Die Stadt wurde als Festungsstadt mit niederländischem Flair geplant und entwickelte sich zu einer Verwaltungsstadt. Im 18. Jahrhundert war sie wirtschaftlich stark, besaß Zucker- und Seifensiedereien sowie eine Münze. Die Druckerei Augustin war international bekannt und setzte chinesische Schriften mit besonderer Technik. Die Stadt war auch ein Zentrum für religiöse Toleranz, mit Gemeinden wie Mennoniten, Reformierten und Juden. In der Stadt gibt es historische Räume wie die Schlachterstraße mit ehemaligen Kirchen und Friedhöfen. Die Elbfähre und die Deichbauten prägen das Stadtbild. Die Krempermarsch und die Elbe bieten Ausblicke auf die Landschaft. Die Nachkriegszeit brachte neue Wohnsiedlungen und die Fortsetzung der kulturellen und historischen Traditionen. Die Stadt verbindet heute die Vergangenheit mit der Gegenwart.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Kreis Steinburg
- Erbaut
- 1617
- Seehöhe
- 2 m
- Website
- https://www.glueckstadt.de/
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