Schloss Eichenbarleben

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Schloss Eichenbarleben

Herrenhaus in Eichenbarleben, Gemeinde Hohe Börde, an der Straße von Magdeburg nach Braunschweig

Das Schloss Eichenbarleben liegt in der Gemeinde Eichenbarleben in der Hohe Börde, zwischen Magdeburg und Braunschweig. Es war von 1453 bis 1858 im Besitz der Familie von Alvensleben und stand als Teil der Herrschaft Hundisburg. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert durch Joachim I. von Alvensleben ausgebaut und später durch verschiedene Generationen weiterentwickelt. Ein Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert, das heute noch steht, wurde im Auftrag von Gebhard XXVII. von Alvensleben errichtet. Die Geschichte des Schlosses ist geprägt von militärischen und kulturellen Entwicklungen. Die Familie von Alvensleben brachte hier preußische Generäle hervor, darunter Gustav und Constantin von Alvensleben. Die Burg war zudem Sitz einer Lateinschule und einer Sternwarte. Die Kirche, die von Margaretha v. d. Asseburg erbaut und von Helene v. d. Schulenburg barock umgestaltet wurde, ist ein weiteres Zeugnis der Bedeutung der Anlage. Besucher können die Reste der Schlossanlage, den Herrenhauskomplex und die umliegende Landschaft erkunden. Die Kirche bietet einen Einblick in die Geschichte der Familie und die künstlerische Ausstattung der Zeit. Die Anlage liegt inmitten der fruchtbaren Börde und bietet Ausblicke auf die umliegenden Dörfer und Felder. Die Rekonstruktion spiegelt den Zustand des 18. Jahrhunderts wider, mit einem formellen Garten und einem veränderten Torbereich.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Hohe Börde
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt

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