Grävenwiesbach

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Grävenwiesbach

hessische Gemeinde im Hochtaunuskreis

Grävenwiesbach ist eine Gemeinde im hessischen Hochtaunuskreis mit 5348 Einwohnern. Sie liegt im östlichen Hintertaunus, in 240 bis 500 Metern ü. NN, nördlich des Taunushauptkamms. Die Gemeinde grenzt im Norden an Weilmünster und Waldsolms, im Osten an Butzbach und Usingen, im Süden und Westen an Weilrod. Sie umfasst neben dem Kernort fünf Ortsteile. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1866 wurde sie preußisch, und bis 1925 diente der Jüdische Friedhof als Grablege. 1971 fusionierten sechs Gemeinden zur erweiterten Gemeinde Grävenwiesbach. Die evangelische Kirche wurde 1737/38 im klassizistischen Stil gebaut, die katholische Kirche St. Konrad entstand 1952 nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Gemeinde hat sechs Ortsbezirke mit Ortsbeiräten und einen Bürgermeister, Tobias Stahl, seit 2024. In Grävenwiesbach gibt es eine Grundschule, eine Hotelfernschule und die Richard-Schirrmann-Jugendherberge mit 162 Betten. Die Gemeinde ist über die Bundesstraße 456 und die Bahnstrecke Friedrichsdorf–Albshausen erreichbar. Zudem ist sie Sitz der Raiffeisenbank Grävenwiesbach. Die Gemeinde verfügt über ein Wappen mit Adler und Sternen, das auf ihre Geschichte als freie Reichsstadt verweist. Sie unterhält eine Partnerschaft mit Wuenheim im Elsass.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Hochtaunuskreis
Seehöhe
326 m

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