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Petit-Bersac
französische Gemeinde
Petit-Bersac liegt im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine, etwa 40 km westlich von Périgueux. Die Gemeinde ist an der westlichen Grenze zum Département Charente gelegen und wird von Nachbargemeinden umschlossen. Sie liegt im Einzugsgebiet des Flusses Dordogne am linken Ufer der Dronne, einem Nebenfluss der Isle. Die Dronne bildet die natürliche Grenze zu nördlichen und westlichen Nachbargemeinden und durchquert das Gebiet der Gemeinde mit Nebenflüssen wie dem Vindou, dem Pauly und dem Ruisseau de Muret. Der Name Petit-Bersac leitet sich aus dem gallorömischen Landgut „Bercius“ ab, das in der Antike eine bedeutende Straße überquerte. Der Zusatz „Petit“ unterscheidet den Ort von Grand-Brassac, der weiter östlich liegt. In der Geschichte des Ortes finden sich Spuren gallorömischer und merowingischer Besiedelung, wie eine Villa, Gräben für Opfergaben, Brunnen zur Bestattung von Toten und ein Aquädukt. Die Gemeinde war im Besitz der Hospitaliter und gehörte im 19. Jahrhundert zur Kastellanei von Ribérac. Petit-Bersac besitzt 13 Bauwerke, die als nationale Kulturgüter gelistet sind, darunter die Pfarrkirche Saint-Saturnin, die im 11. oder 12. Jahrhundert errichtet wurde. Die Kirche wurde mehrfach renoviert und erhielt im 19. Jahrhundert einen neuen Glockenturm. Das Schloss Mas de Montet, das im 18. Jahrhundert errichtet wurde, war bis in die 1990er Jahre ein Luxushotel. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Schloss Lavergne und das Herrenhaus Nougeyrolles, die beide im 18. und 17. Jahrhundert entstanden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Dordogne
- Seehöhe
- 118 m
- Website
- http://www.petit-bersac.fr/
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