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Kalvarienberg Eisenstadt
Kreuzweg auf künstlich errichtetem Berg
Der Kalvarienberg in Eisenstadt ist ein künstlich errichteter Berg aus Steinen mit Treppen und Gängen. Er steht unter Denkmalschutz und wurde im 18. Jahrhundert errichtet. Westlich davon liegt die Berg- bzw. Haydnkirche. Die Anlage ist überbaut und besteht aus Nischen, Kapellen und Grotten, die die Leidensgeschichte Christi darstellen. Der Kalvarienberg ist bekannt für seine 24 Kreuzwegstationen, statt der üblichen 14, wobei das Marienleben mit dem Leiden Christi verbunden ist. Er enthält 260 Holz- und 60 Steinfiguren, 10 Kapellen und 18 Altäre. Die Figuren sind lebensgroß und grell bemalt. Die drei wichtigsten Stationen, Kreuzigung, Christus am Kreuz und Kreuzabnahme, befinden sich in der Kreuzkapelle, die über eine Außentreppe erreichbar ist. Von dort aus hat man einen weiten Ausblick. Die Anlage ist Teil der historischen Entwicklung des Ortes. Der Bau begann 1701 unter Fürst Paul I. Esterházy, der den Kalvarienberg in Maria Lanzendorf inspiriert war. Die Eingangskapelle wurde 1711 umgestaltet, und die Kreuzkapelle wurde 1710 fertiggestellt. Die Anlage war bis 1711 von bis zu 450.000 Wallfahrern frequentiert. Heute ist der Kalvarienberg eine Touristenattraktion und unterliegt einer Sanierung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kreuzweg, Kapelle
- Ort
- Eisenstadt
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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