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Wasserburg Zwingenberg
Burg in Hessen, Deutschland
Die Wasserburg Zwingenberg war ein Teil der einstigen Stadtbefestigung der Stadt und liegt heute in einem kleinen Park südwestlich des Marktplatzes. Sie stand an der B3 an einer Ecke der alten Stadtmauer und war Teil der Bergstraße. Die Burg war eine Wasserburg, was bedeutet, dass sie im Wasser gebaut wurde, um die Stadt zu schützen. Sie war im 13. Jahrhundert zerstört, vermutlich durch Kämpfe um das Zollwesen. Die Wasserburg war ein wichtiger Schutzpunkt für Handelswege und diente als Residenz der Grafen von Katzenelnbogen. Sie wurde um 1250 ausgebaut und 1301 zerstört. Nach der Zerstörung führte Graf Wilhelm von Katzenelnbogen eine Fehde gegen das Erzstift Mainz, da die Finanzierung des Wiederaufbaus fehlte. 1312 wurde ein Ausgleich geschlossen, und das Schloss wurde dem Erzstift überlassen. Später wurde die Burg an verschiedene Adelsfamilien vererbt und schließlich 1603 der Stadt Zwingenberg übergeben. Die Burg war im 15. Jahrhundert verpfändet und verfiel nach 1518, als sie von Franz von Sickingen besetzt wurde. Nach der Vierteilung Hessens 1567 kam sie an die Hessen-Darmstadt. Die letzte Reparatur fand 1850 statt, danach wurden die Reste abgebrochen. Heute sind nur Mauerreste und ein Burgwall erhalten. Die genaue Ausgestaltung der Burg ist nur aus dem Burgwall zu erahnen. Ob die südlich der Mauer befindlichen Fenster und Verzierungen zur Burg gehörten, ist unklar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Zwingenberg
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