Schloss Holte

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Schloss Holte

Schloss in Nordrhein-Westfalen

Das Schloss Holte ist ein barockes Wasserschloss aus dem 17. Jahrhundert in Schloß Holte-Stukenbrock, Nordrhein-Westfalen. Es steht in der Senne, etwa 800 Meter südwestlich des Ortskerns, auf einer Insel im Hausteich. Die Anlage entstand als Nachfolgebau einer zerstörten Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert und wurde ab 1608 als Jagdschloss wiederaufgebaut. Die historische Entwicklung der Burg und ihres Besitzes ist eng mit der Familie der Grafen von Rietberg und Ostfriesland verbunden. Das Schloss war bis 1822 in privater Hand und wurde von Friedrich Ludwig Tenge erworben, der es als Wohnsitz für seinen Schwiegersohn umbaute. Die Anlage wurde in den 1830er-Jahren modernisiert und zum Schlossteich mit Insel ausgebaut. Im 19. Jahrhundert war das Schloss auch Treffpunkt politischer Kreise. Die heutige Familie Tenge-Rietberg nutzt das Schloss als Wohnhaus und hat es seit den 1970er-Jahren renoviert. Die Anlage ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Schlossinsel wird durch eine gemauerte Brücke aus der Zeit um 1840 erreicht, die ein Brüstungsgitter aus Eisenguss zeigt. Das Schloss besitzt eine einzigartige Grundrissform mit sechseckiger Ringmauer und polygonalen Türmen. Das Hauptgebäude hat einen rechteckigen Grundriss mit barocken Türmen und einem Treppenturm. Die Schlosskapelle, die 1654 geweiht wurde, steht unter der Observanz der Minoriten. Der Park umfasst einen Landschaftsgarten und eine Insel im Schlossteich, die aus dem 19. Jahrhundert stammt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Schloss
Ort
Schloß Holte-Stukenbrock
Baustil
Architektur der Renaissance
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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