📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Maria im Paradies
Kloster in der Salzburger Marktgemeinde Sankt Veit im Pongau
Das Kloster Maria im Paradies liegt auf 1300 m Höhe auf einem kleinen Plateau in der Marktgemeinde Sankt Veit im Pongau. Es wurde 1985 von den Kleinen Schwestern von Betlehem gegründet und ist heute von 33 Schwestern bewohnt. Die Gründung war auf Initiative von Sr. Maria Haider möglich, nachdem ein geeignetes Grundstück in der ehemaligen Kinderalm gefunden wurde. Die Schwestern leben in strenger Klausur und beten mehrfach täglich in der Kirche. Die Klosterkirche, die größte Holzkirche Österreichs, ist 36 Meter lang und nach dem westlichen Ritus genutzt. Das Oberhaus ist 500 m vom Unteren Haus entfernt und enthält ein Refektorium, einen Kapitelsaal und eine Bibliothek. Die Gebäude sind mit Holz verkleidet und umgeben von einem Klosterhof, einem Teich und einem Friedhof. Die Schwestern verbringen den Großteil ihres Tages in ihren Zellen, wo sie beten, arbeiten und das geistliche Studium betreiben. Sie leben in Gemeinschaft und treffen sich nur am Sonntag. Das Kloster wird durch den Verkauf von handgefertigten Produkten finanziert. Die Kirche wurde 2008 geweiht und erhielt 2008 den Ernst-A.-Plischke-Preis.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- St. Veit im Pongau
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