📷 Bild: Wikimedia Commons
Kostelec nad Labem
Burg in Tschechien
Der Hrad Kostelec nad Labem ist ein teilweise zerstörter Burgbau im Stadtzentrum von Kostelec nad Labem im Okres Mělník. Er wurde vermutlich im 13. Jahrhundert unter der Herrschaft König Přemysla Otakara II. gegründet und später von tschechischen Königen oder dem Geschlecht der Dubé besessen. Das Burghaus wurde 1586 als Sitz aufgegeben und seine Reste sind heute im Mauerwerk des Hauses Nr. 720 in der Straße K Rudči erhalten. Der Hrad war im 14. Jahrhundert Teil der Herrschaft von König Rudolf I. und später von Königin Alžběta Pomořanská. Während der Hussitenkriege wurde er 1420 erobert und 1424 erneut von Jan Žižka angegriffen. Im 15. Jahrhundert wechselte der Besitz mehrfach, und 1586 wurde der Hrad von Kaiser Rudolf II. erworben und an Brandýs nad Labem angegliedert. Danach diente er nur noch landwirtschaftlichen Zwecken. Die Bausubstanz umfasst das nördliche Flügel des Burgkerns mit einem gebogenen Ecke. Die nördliche und südliche Mauer des Hauses Nr. 720 stammen aus der ältesten Bauphase, während die inneren Pfeiler und die gewölbten Decken im Erdgeschoss aus einer späten gotischen Umbauphase stammen. Die Ruine bietet einen Blick auf die historische Stadt und die umliegende Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Kostelec nad Labem
- Baustil
- Gotische Architektur
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