KircheMecklenburg-VorpommernLandkreis Vorpommern-Greifswald

Dom St. Nikolai

Kirchengebäude in Greifswald, Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern

Der Dom St. Nikolai in Greifswald ist ein gotischer Backsteinbau im westlichen Stadtzentrum und Wahrzeichen der Hansestadt. Er war von 1947 bis 2012 die Hauptkirche der Pommerschen Evangelischen Kirche und ist heute Predigtstätte des Regionalbischofs für Mecklenburg und Pommern. Die Kirche trägt den Namen des Schutzheiligen der Seefahrer, Nikolaus von Myra, und wird deshalb im Volksmund „langer Nikolaus“ genannt. Die Nikolaikirche wurde erstmals 1262/1263 urkundlich erwähnt und gilt als ältester überlieferten Kirchenbau Greifswalds. Sie war eng mit der städtischen Führungsschicht und den Kaufleuten verbunden und wurde im 15. Jahrhundert zur Kollegiatkirche erhoben. Die Universität Greifswald war seit ihrer Gründung 1456 eng mit der Kirche verbunden, und die Gründungsurkunde wurde in der Nikolaikirche archiviert. Die Kirche ist ein bedeutender Raum für kulturelle und kirchliche Veranstaltungen. Sie beherbergt eine Bibliothek, die seit 1755 im Chorumlauf untergebracht war und 2012 neu eröffnet wurde. Die Nikolaikirche ist auch Austragungsort der Bachwochen und dient als Stadtpfarrkirche mit etwa 1200 Gemeindemitgliedern. Die Kirche selbst fasst etwa 2000 Gläubige.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Greifswald
Baustil
Backsteingotik
Architekt
Friedhelm Grundmann
Denkmalstatus
Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern

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