Schloss Düsterntal
Schloss im Landkreis Holzminden in Niedersachsen
Das Schloss Düsterntal steht in Delligsen im Landkreis Holzminden in Niedersachsen. Es handelt sich um ein dreigeschossiges Gebäude im Neoklassizismus, erbaut 1912 und 1913 nach Plänen von Hermann Schaedtler. Umgeben sind die Anlage von Nebengebäuden wie einem Arbeiterwohnhaus, einem Pferdestall und einem Uhrenturm, die teilweise erhalten geblieben sind. Das Schloss war bis 1929 Privatbesitz von Karl-Ernst von Hardenberg und Gisela von Steinberg. Danach wurde es an das Land Braunschweig verkauft, das es ab 1938 dem Reichsarbeitsdienst verpachtete. Während des Zweiten Weltkrieges diente es als Lazarett, danach als Erholungsstätte für britische Militärgeistliche. 1948 übernahm das Land Niedersachsen die Anlage und betrieb eine Forstschule bis 1985. 1990 wurde das Schloss zu einem Therapiezentrum für Suchtkranke umfunktioniert. Die Anlage umfasst das Schlossgebäude sowie mehrere erhalten gebliebene Nebengebäude. Die Räume sind teilweise in ihrer ursprünglichen Form vorhanden. Aus den Räumen des Schlosses bieten sich Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die Umgebung umfasst das Rittergut Düsterntal sowie die nähere Landschaft des Landkreises Holzminden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Delligsen
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