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Obermehnen

Stadtteil von Lübbecke

Obermehnen ist ein Ortsteil der Stadt Lübbecke im Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen. Der Ort liegt im Südwesten des Stadtgebiets am Nordhang des Wiehengebirges und umfasst ein Gebiet von rund 9,6 km². Mit 1256 Einwohnern und einer Einwohnerdichte von 131 pro km² ist Obermehnen der waldreichste und am wenigsten besiedelte Stadtteil Lübbeckes. Fast die Hälfte des Gebiets besteht aus dem unbewohnten Bergwald des Wiehengebirges. Obermehnen hat eine historische Verbindung zur ehemaligen Gemeinde Blasheim und wurde 1973 in einen gleichberechtigten Stadtteil umgewandelt. Die Dorfsiedlung erstreckt sich beiderseits der Bergstraße, wobei der südliche Teil ins Gebirge reicht und formell zu Obermehnen gehört. Im Osten liegen die Siedlungen Vierlinden und Mehner Masch, während im Westen das Gut Obernfelde zum Gebiet gehört. Die Grenze zwischen dem Fürstentum Minden und der Grafschaft Ravensberg verlief durch das Gebiet, was historische Spuren hinterlässt. Im Stadtteil gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die Wallburg auf dem Babilonienberg und das Naturschutzgebiet Finkenburg/Finkenmoor, das einst Ton abbaute. Zudem erinnern ein Gedenkstein am Preußeneck und ein Grenzpfahl an die historische Grenze Preußens. Die Dorfsiedlung umfasst mehrere Siedlungen und wird von der Ortsvorsteherin Klaus Jürgen Bernotat (CDU) geführt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ortsteil
Ort
Lübbecke
Seehöhe
86 m

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