📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Ottenstein
Burg in Österreich
Die Burg Ottenstein ist eine Höhenburg in der Ortschaft Ottenstein, Teil der Marktgemeinde Rastenfeld im Waldviertel von Niederösterreich. Sie steht auf einer Anhöhe über dem Stausee Ottenstein und wird auch als Schloss Ottenstein bezeichnet. Die Burg war bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts im Besitz der Ottensteiner, die verwandt mit den Herren von Rauheneck waren. Später folgten die Herren von Rohr und später die Familie Lamberg, die die Burg über 400 Jahre besaß. Die Burg wurde mehrfach im Dreißigjährigen Krieg belagert, ohne Erfolg. Ab 1679 wurden barocke Umbauten durchgeführt, darunter die Kapelle St. Florian und das Päpstezimmer mit Porträts von 241 Päpsten. Die Kunstsammlung der Lambergs wurde 1822 der Wiener Akademie der bildenden Künste geschenkt. Um 1867 wurde die Burg romantisiert und erhielt charakteristische Elemente wie Kegel- und Zeltdächer. Die Burgkapelle mit Fresken aus dem 12. Jahrhundert wurde erst 1975 freigelegt. Die Burg wurde um 1940 an das Deutsche Reich verkauft und nach dem Zweiten Weltkrieg von der sowjetischen Besatzungsmacht verwaltet. Seit 1958 ist sie von der EVN gepachtet und im Eigentum der Windhag’schen Stipendiumstiftung. In der Vorburg gab es ein Schlossrestaurant, das 2014 geschlossen wurde. Die Schlossküche wird heute nur für größere Gruppen oder Hochzeiten betrieben. 2001 fand in der Region eine Landesausstellung zur Themen Burg und Mensch statt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Rastenfeld
- Adresse
- Ottenstein 1, 2, 3, 4
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Gedenkstätte für Opfer der Arbeit beim Bau der Kamp-Kraftwerke685 m
- Ortskapelle hl. Anna1.4 km
- Burg Lichtenfels1.1 km
- Stausee Ottenstein1.1 km
- Gedächtniskapelle Purzelkampbrücke1.8 km
- Gasthof Huber2.5 km
QR-Code