Wallburg auf dem Bollberg

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Wallburg auf dem Bollberg

Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Die Wallburg auf dem Bollberg ist eine mittelalterliche Wallanlage in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt im Westen der Stadt Halver und befindet sich in Spornlage auf dem Bollberg. Die Anlage liegt zwischen der Ennepe und dem Hartmeckebach, etwa 50 Meter über dem Fluss. Sie bildet einen ovalen Ring mit einem starken Erdwall im Süden und einer Terrasse im Norden. Der einzige Zugang liegt im Südwesten. Die Wallburg wurde im 9. Jahrhundert von den Franken errichtet, wie durch Ausgrabungen und Forschungen unter Leitung von August Stieren nachgewiesen wurde. Dabei wurden Badorfer Keramik und Hinweise auf Ausbauburgen Karls des Großen gefunden. Die Anlage diente vermutlich zur Sicherung der Altstraße von Wipperfürth nach Breckerfeld und war Teil der Grenzschutzmaßnahmen zwischen den sächsischen und fränkischen Gebieten. Die Wallburg umfasst einen ovalen Ring mit Erdwall und Terrasse. Im Süden ist ein Spitzgraben in das Gestein gehauen, im Norden ein Sohlgraben. Der Zugang liegt im Südwesten. Die Anlage liegt in der Nähe der Curtis Stieneichhofen, deren Besitztum im Spätmittelalter dem Stift St. Gereon gehörte. Bei Grabungen wurde eine Holzkohlenschicht im Torbereich entdeckt, die auf einen Brand hinweist, der auf kriegerische Handlungen zurückgehen könnte.

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Art
Burg
Ort
Halver

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