Dolany nad Vltavou

📷 Bild: Wikimedia Commons

Okres MělníkBezirk Okres Mělník

Dolany nad Vltavou

Gemeinde in Tschechien

Dolany nad Vltavou ist eine Gemeinde im Okres Mělník, 17 Kilometer nördlich von Prag. Sie liegt am linken Ufer der Moldau, am Rande der Prager Hochfläche. Südlich der Gemeinde erheben sich die Hügel Na Skalce und Nehošť. Durch Dolany verläuft die Bahnstrecke Praha–Děčín. Im Osten befindet sich der Flugplatz und das Gelände von Aero Vodochody. Die Gemeinde grenzt an mehrere andere Orte, darunter Kocanda, Chvatěruby, Libčice nad Vltavou und Kralupy nad Vltavou. Dolany hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1318 wurde das Dorf erstmals erwähnt. Im 16. Jahrhundert gehörte das Gut zum Besitz der Herren Strauch von Chlumek und später der Boryně ze Lhoty. 1843 zählte Dolan 371 Einwohner, wobei das Gut Minkowitz und Tursko jeweils eigene Einrichtungen wie Mühlen und Jägerhäuser besaßen. 1932 hatte das Dorf etwa 700 Einwohner. 2002 wurden Teile der Gemeinde durch ein Hochwasser überflutet. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Debrno und Dolany sowie den Einschichten Dolánky, Kocanda und Nehošť. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Stauwerk Dolany-Dolánky an der Moldau und die Kapelle des hl. Gotthard in Debrno, die 1769 errichtet wurde. Die Umgebung bietet Wanderwege und Ausblicke auf die Moldau sowie auf die umliegenden Hügel.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Mělník
Seehöhe
192 m

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