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Jindřichov ve Slezsku
Gemeinde in Tschechien
Jindřichov ve Slezsku ist eine Gemeinde mit etwa 1500 Einwohnern im Okres Bruntál, Tschechien. Das Dorf liegt zehn Kilometer östlich von Zlaté Hory im Norden des Landes. Es erstreckt sich im Tal des Baches Petrovický potok parallel zur polnischen Grenze in Ost-West-Richtung. Die Gemeinde umfasst eine Katasterfläche von 3470 Hektar und wird von der Staatsstraße 457 durchquert, die von Zlaté Hory nach Osoblaha führt. Die Geschichte von Jindřichov reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. 1256 wurde das Dorf erstmals erwähnt, und 1844 kam es zu einem großen Dorfbrand. 1869 wurde ein Postamt eröffnet, und 1872 entstand eine Eisenbahnstrecke durch das Dorf. Die vollständige Elektrifizierung erfolgte 1927–1931. 1938 wurde Jindřichov Teil des Landkreises Jägerndorf, und 1945 begann die Vertreibung der deutschen Bevölkerung. In Jindřichov ve Slezsku gibt es das Schloss, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde, sowie eine Statuengruppe der Jungfrau Maria. Die Katholische Kirche St. Nikolaus wurde 1671–1677 errichtet und wurde 1844 stark beschädigt. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Arnultovice und Jindřichov, sowie den Wüstungen Kraví Hora und Svinný. Partnergemeinde ist seit 2006 das niederösterreichische Hennersdorf.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Bruntál
- Seehöhe
- 327 m
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