📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Matzen
Burg in Reith im Alpbachtal (39992)
Das Schloss Matzen steht auf einer niederen Hügelzunge in Reith im Alpbachtal, Tirol. Es ist eine Burg aus dem 13. Jahrhundert, die von der Familie Freundsberg gegründet wurde und bis 1468 im Besitz dieses Geschlechtes blieb. Die Anlage wurde mehrfach übernommen und erlebte im 19. Jahrhundert eine Wiederbelebung durch die Familie Baillie Grohman, die die Burg in ein Zentrum für kulturelle und literarische Aktivitäten verwandelte. Die Burg ist mit einem langgestreckten Nord- und Südflügel sowie einem runden sechsgeschoßigen Bergfried ausgestattet. Im unteren Burghof sind kreuzgratgewölbte Arkadenreihen mit Marmorsäulen aus dem 16. Jahrhundert zu sehen. Die Eingangshalle des Südflügels enthält eine spätgotische Wappen- und Rankenmalerei aus dem Jahr 1500. Die Wohnräume wurden nach 1873 mit Täfelungen und Inventar aus Tirol und Oberösterreich ausgestattet. Der Schlosspark im englischen Stil aus dem 19. Jahrhundert umfasst 15 Hektar und ist ein bedeutendes gartenarchitektonisches Denkmal. Er umfasst vier künstlich angelegte Teiche, weite Rasenflächen und rund 40 verschiedene Baumarten. Der Park ist in den Gemeinden Brixlegg und Reith im Alpbachtal gelegen und zählt zu den wichtigsten Denkmalen Österreichs. Direkt neben der Burg steht das Gasthaus Matzen, das als Wirtschaftshof aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts datiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Schloss
- Ort
- Reith im Alpbachtal
- Adresse
- Matzen 5
- Erbaut
- 1278
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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