📷 Bild: Wikimedia Commons
Augustinerchorfrauenstift Marienberg
Kloster und Kirchengebäude in Helmstedt
Das Kloster Marienberg liegt auf einer Anhöhe in der niedersächsischen Stadt Helmstedt und wurde 1176 von Abt Wolfram von Kirchberg als Stift der Augustiner-Chorfrauen gegründet. Es blieb während der Zerstörung Helmstedts im Jahr 1199 unversehrt. Bis 2024 befand sich hier ein evangelischer Konvent, der bis 1984 bestand und 1989 erneut eingerichtet wurde. Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz verwaltet das Kloster seit 2004. Der Konvent war bis 1862 nicht ansässig, wurde aber durch Domina Charlotte von Veltheim neu besiedelt. Sie gründete 1872 eine höhere Privatschule für Mädchen und eine Kleinkinderschule, die 1922 geschlossen wurde. Die Marienberger Tagung und das Mitteilungsblatt „Marienberger Gruß“ verbinden ehemalige Schülerinnen mit dem Kloster. Die Paramentenwerkstatt, die bis 2023 existierte, stellte kunstvolle kirchliche Handarbeiten her. Das Kloster umfasst eine romanische Pfeilerbasilika mit gotischem Hochchor und einer Orgel, die 1877 und 1973 neu gebaut wurde. Die Kirche besitzt Glasmalereien aus dem 12. Jahrhundert. Die Klosterkirche und die umliegende Landschaft bieten Ausblicke auf Helmstedt und die Umgebung. Die Stiftung verwaltet das Gebäude und die Sammlungen, die bis in die Gegenwart reichen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Stift
- Ort
- Helmstedt
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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