📷 Bild: Wikimedia Commons
Zaisenhausen
Gemeinde in Deutschland
Zaisenhausen ist die kleinste Gemeinde im Landkreis Karlsruhe und liegt im Kraichgauer Hügelland. Die Gemarkung umfasst 1.011 Hektar und besteht aus flachen Hügeln mit Löß- und Lößlehm-Boden. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Zaiselberg mit 251 m, die niedrigste Stelle befindet sich am Kohlbach mit 167 m. Die Gemeinde entstand ursprünglich als fränkisches Reihendorf und war im Mittelalter von dem Kloster Maulbronn beherrscht. Zaisenhausen war bis 1973 Teil des Landkreises Sinsheim und wurde 1973 zum Landkreis Karlsruhe eingegliedert. Die Einwohnerzahl stieg im 19. Jahrhundert auf 1200 und erreichte 1850 Personen Ende 2021. Bekannt ist die Gemeinde auch für das ehemalige Schwefelbad, das im 18. Jahrhundert ein bedeutendes Kurort wurde. Das Bad wurde 1714 errichtet und bis 1770 erweitert, war aber nach dem Umzug der Kurpfalz nach München in den 1770er-Jahren in Vergessenheit geraten. In Zaisenhausen gibt es eine evangelische Kirche, die 1836 erbaut wurde und als „Dom des Kraichgaus“ bezeichnet wird. Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule, einen evangelischen Kindergarten und ein Familienzentrum. Durch die Bahn und Radwege ist Zaisenhausen gut angeschlossen. Die Gemeinde ist auch für ihre historischen Baudenkmäler und die Verbindung zur regionalen Geschichte bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Karlsruhe
- Seehöhe
- 175 m
- Website
- http://www.zaisenhausen.de
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