📷 Bild: Wikimedia Commons
Paradela
Gemeinde in Spanien
Paradela liegt im Südwesten der Provinz Lugo, zwischen dem Tal des Río Miño und der Sarria-Senke. Der Miño bildet die natürliche Grenze zu den westlichen Nachbargemeinden Portomarín und Taboada. Die Gemeinde wird von sieben Nachbargemeinden umschlossen und hat eine durchschnittliche Höhe von 600 m. Der höchste Punkt des Gemeindegebiets befindet sich im Süden bei der Pena Ventureira mit 838 m. Paradela hat eine Geschichte, die eng mit dem Jakobsweg verbunden ist. Das Kloster Santa María de Loio gilt als Geburtsstätte des Ordens der Ritter von Santiago und beherbergt das Grab des Apostels Jakob. Die Gemeinde war auch ein wichtiger Wegpunkt für Pilger, die den Camino de los Franceses nach Santiago de Compostela zurücklegten. Zudem gibt es zahlreiche archäologische Fundstellen, darunter das Castro de Barán und das Castro de Cortes. Die Sehenswürdigkeiten umfassen das Kloster San Facundo de Ribas de Miño, das als Denkmal von nationalem Interesse gilt. Es wurde im 12. Jahrhundert gegründet und ist für seine gotische Architektur bekannt. Ebenfalls bedeutsam ist das Kloster Santa María de Castro de Rei, das Reste aus verschiedenen Epochen aufweist. Die Gemeinde ist zudem für ihre Kastanienwälder und die historische Bedeutung im Zusammenhang mit dem Pilgerweg bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Ort
- Provinz Lugo
- Seehöhe
- 345 m
- Website
- http://www.paradela.es/
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