📷 Bild: Wikimedia Commons
Schinkel-Denkmal
Denkmal in Neuruppin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg
Das Schinkeldenkmal steht auf dem Kirchplatz in Neuruppin und erinnert an den Architekten Karl Friedrich Schinkel. Es wurde 1883 nach einem Entwurf von Max Wiese errichtet und befindet sich an der Stelle des ehemaligen Pfarrhauses, das Schinkel einst bewohnte. Die Bronzefigur zeigt den jungen Schinkel mit einer Grundrisszeichnung des Schauspielhauses in Berlin in der Hand. Die Einfriedung besteht aus Backsteinen und Mauerziegeln. Das Denkmal wurde 1883 eingeweiht und stand bis 1938 auf dem Schulplatz. 1959 wurde es zurück an den ursprünglichen Standort versetzt. 2003 erfolgte eine Neueinweihung nach einer Sanierung und Rekonstruktion der Einfriedung. Seit 2023 wird es als Denkmal des Monats ausgezeichnet. Jährlich findet an diesem Ort eine Gedenkfeier am 9. Oktober statt, dem Todestag Schinkels. 2027 soll der Kirchplatz in Schinkelplatz umbenannt werden. Das Denkmal ist umgeben von einem rundem Podest aus Backsteinen und einer halbrunden Wand, verziert mit Akroterien. Die Figur steht auf einem roten Granitsockel und zeigt Schinkel mit angewinkeltem Bein und einem Fuß auf einem Stein. Die Einfriedung wurde 1883 von Paul Graef entworfen. Im Jahr 2005 wurden ein Weg zum Denkmal und Bodenleuchten installiert. Informationstafeln auf Steinquadern informieren über Schinkels Leben und Werk.
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- Art
- Monument
- Ort
- Neuruppin
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Brandenburg
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