Burg Strassberg

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Kanton GraubündenBezirk Kanton Graubünden

Burg Strassberg

Burg in der Schweiz

Die Ruine der Burg Strassberg liegt in Malix, Kanton Graubünden, auf einer Höhe von 1100 m ü. M. auf einem Hügel unterhalb der Strasse von Chur nach Lenzerheide. Sie ist gut aus dem Dorf erreichbar und wurde 2008 bis 2010 restauriert und gesichert. Der Name der Burg erscheint erstmals im 13. Jahrhundert in verschiedenen Schreibweisen, wobei der Bezug zur wichtigen Verbindungsstrasse zwischen Rom und Deutschland sowie zum Zollort Strassenzoll vermutet wird. Die Anlage besteht aus einer Vorburg mit Umfassungsmauer und einer Hauptburg auf dem Hügel. Die Hauptburg wurde in zwei Bauphasen errichtet: eine unregelmässige Mauer aus Bruchsteinen aus älterer Zeit und ein späterer Bergfried mit vier Geschossen. Die Mauerreste, Fensteröffnungen und Aborterker zeigen die ursprüngliche Bauweise. Die Burg war im 16. Jahrhundert bereits eine Ruine, die durch Steinbruch-Ausbeutung beschleunigt zerfiel. 2008/2009 wurden umfassende Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Die Burg war Sitz der Herren von Strassberg, die 1253 erstmals bezeugt sind. Sie gehörte den Freiherren von Vaz und spielte eine wichtige Rolle aufgrund ihrer Lage an Passrouten und der Nähe zum Kloster Churwalden. Nach dem Tod der Vazer 1339 gelangte die Burg durch Erbschaft an die Toggenburger, die sie 1436 an Graf Wilhelm IV. von Montfort-Tettnang verliehen. Die Burg wurde 1499 von Bündner gestürmt und ausgebrannt. 1649 erhielt Johann Anton Buol das Adelsprädikat „von Strassberg“.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Burgruine
Ort
Kanton Graubünden

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