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Tröbitz
Gemeinde im Elbe-Elster-Kreis, Brandenburg, Deutschland
Tröbitz ist eine Gemeinde im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Sie gehört zum Amt Elsterland und umfasst den Wohnplatz Tröbitz Nord. Die Gemeinde wurde erstmals 1300 urkundlich erwähnt und war bis 1945 Teil des Landkreises Luckau. Der Ort war durch den Braunkohlebergbau geprägt, der bis 1961 andauerte. Nach dem Ende des Bergbaus entstand der Landmaschinenbau, der bis 1990 die wirtschaftliche Grundlage der Gemeinde bildete. Tröbitz ist bekannt durch den „Verlorenen Zug“, ein Todestransport aus dem KZ Bergen-Belsen, der 1945 in den Ort gelangte. Viele der Überlebenden wurden in einem Lazarett in Tröbitz behandelt, wo sowjetische und jüdische Ärzte arbeiteten. Die Stadt erhielt 1945 einen Gedenkstein für die 320 Toten, die durch eine Typhus-Epidemie starben. Zudem gibt es Gedenkstätten, eine Gedenkwand und eine Freiluftausstellung für die Opfer des Zugangriffs. In Tröbitz gibt es zwei evangelische und eine katholische Kirche, die historische Baudenkmale sind. Die Gemeinde verfügt über eine Schule, einen Sportplatz, ein solarbeheiztes Erlebnisbad und verschiedene Vereine wie den Badminton-Verein, den Sportverein Blau-Weiss und den Anglerverein. Die Wirtschaft lebt vor allem vom Industriepark, in dem Unternehmen wie TST, HQM und Pietsch Metallbau ansässig sind. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Landesstraßen L 60 und L 65 sowie die Bahnstrecke Halle–Cottbus.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Elbe-Elster
- Seehöhe
- 114 m
In der Nähe
- Landkreis Elbe-Elster19 m
- Verlorener Zug990 m
- Alwine1.9 km
- Brikettfabrik Louise2.2 km
- Schilda3.4 km
- Amt Elsterland4.3 km
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