Germanische Siedlung Gehrden
germanischen Siedlungsplatz vom 2. bis 7. Jahrhundert n. Chr. im heutigen Gehrden in der Region Hannover in Niedersachsen
Die Germanische Siedlung Gehrden lag im 2. bis 7. Jahrhundert n. Chr. in der Region Hannover, Niedersachsen, etwa 1,3 km nördlich des Stadtzentrums von Gehrden. Sie war ein Siedlungsplatz, der vor der Erschließung eines Gewerbegebietes in den Jahren 2010 und 2011 entdeckt wurde. Die Ausgrabungen fanden vor der Errichtung eines Gewerbegebietes statt und deckten die archäologischen Reste der Siedlung auf. Die Siedlung war von Bedeutung, da sie eine große Anzahl von Grubenhäusern, Wohngebäuden und Vorratsgruben aufwies. Ein Hallenbau aus dem 5. Jahrhundert hatte eine Grundfläche von 300 m², während andere Wohngebäude halb so groß waren. Zudem wurden römische Münzen, Keramik und Metallfunde sowie Tierknochen gefunden, die auf eine gut versorgte Bevölkerung und eine regelmäßige Jagd auf Wildschweine hinwiesen. Besucher können die archäologischen Funde und die Struktur der Siedlung erkunden. Die Ausgrabungen zeigten die Wohn- und Vorratsbereiche sowie den Brunnen mit Flechtwerkauskleidung. Die Funde umfassen römische Münzen, Keramik, Metallgegenstände und Tierknochen. Die Lage der Siedlung am Hellweg deutet auf eine strategische Position und möglicherweise eine Elite der Germanen hin. Die Umgebung umfasst die Berge Gehrdener und Benther sowie den Hellweg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Siedlung
- Ort
- Gehrden
In der Nähe
- Gehrden1.1 km
- Burgbergturm1.1 km
- Ringwall auf dem Gehrdener Berg1.1 km
- Lyra-Bank1.2 km
- Stadtmuseum Gehrden1.4 km
- Holle-Denkmal2.6 km
QR-Code