Burg Rabenstein

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Burg Rabenstein

Burg im Fläming

Die Burg Rabenstein ist eine hochmittelalterliche Höhenburg im Naturpark Hoher Fläming. Sie liegt auf dem Steilen Hagen, einer 153 m ü. NN hohen Erhebung, und ist von der Anschlussstelle Klein Marzehns der A 9 sowie dem Bahnhof Bad Belzig umgeben. Der Europaradwanderweg R1 verläuft unterhalb der Anlage. Die Burg wurde zwischen 1209 und 1212 erbaut und diente als Kontrollpunkt für die Landstraße zwischen Wittenberg und Brandenburg an der Havel. Sie wurde mehrfach urkundlich erwähnt, etwa 1251 und 1277. Im Jahr 1395 kam es zu Kriegerischen Auseinandersetzungen, und 1428 verwaltete die Burg 14 Dörfer. 1625 kaufte ein Professor die Burg, und 1636 wurde sie von schwedischen Truppen geplündert. 1717 wurde eine Kapelle im Bergfried eingeweiht. Die Anlage umfasst den sichtbaren Bergfried, das Torhaus, das Haupthaus und Nebengebäude. Der Bergfried erreicht eine Höhe von etwa 30 Metern und besitzt Fenster unterschiedlicher Form. Das Torhaus stammt aus der Zeit um 1250 und wurde 1717 barock umgebaut. Das Haupthaus und Nebengebäude sind aus Feldsteinen errichtet. Im Burghof befindet sich ein Stallgebäude, das als „Rittersaal“ bezeichnet wird. Die Burgmauer ist circa 1,70 Meter dick und besteht aus behauenen Feldsteinen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Rabenstein/Fläming
Denkmalstatus
Baudenkmal

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