Burg Voigtsberg

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Burg Voigtsberg

Burg in Sachsen, Deutschland

Die Burg Voigtsberg liegt auf einem Berg oberhalb des Stadtteils Voigtsberg in Oelsnitz/Vogtl., im Vogtlandkreis Sachsens. Sie ist eine Höhenburg aus dem Hochmittelalter, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört und später zum Schloss umgebaut wurde. Der älteste Teil, der Bergfried, ist heute 9,7 Meter im Durchmesser und 3,3 Meter stark. 2022 wurde er saniert und als Aussichtsturm mit einer Ausstellung zur Sanierungsgeschichte wieder zugänglich gemacht. Die Burg war bis 1855 Sitz des Amtes Voigtsberg und bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts ein zentraler Ort der Region. Sie wurde im 14. Jahrhundert durch die Vögte von Plauen erweitert und im 16. Jahrhundert durch Bastionen und einen Zwinger modernisiert. Im 17. Jahrhundert wurde sie von kaiserlichen Truppen ausgeplündert und in Brand gesteckt. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie als Flüchtlingslager und später als Jugendwerkhof. Heute beherbergt sie das Teppichmuseum und ein Mineralienkabinett. Im Inneren der Burg gibt es den Ritter- und Fürstensaal, die gotische Georgskapelle sowie den Bergfried als Aussichtsturm. Die Anlage umfasst auch den Ost- und Westflügel, die Schösserstube mit bemalten Deckenbalken und den Fürstensaal. Die Miniaturschauanlage Klein-Vogtland in Adorf zeigt ein originalgetreues Modell der Burg. Die Burgstall „Schanze“ südöstlich der Burg ist eine kleine mittelalterliche Befestigung, deren Funktion und Alter bislang nicht vollständig geklärt sind.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Oelsnitz/Vogtl.
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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