Villenkolonie Pasing II
Einfamilienhauskolonie in München-Pasing
Die Villenkolonie Pasing II ist eine Einfamilienhauskolonie in München-Pasing und wurde im Modell einer Gartenstadt nach der Pasing I errichtet. Sie liegt westlich der Würm und umfasst ein großes Areal, das sich heute von der Bahnlinie im Süden und Westen bis zur Würm im Osten sowie der Bergsonstraße im Norden erstreckt. Die Siedlung steht unter Ensemble-Denkmalschutz und hat den Charakter einer Gartenstadt mit zahlreichen denkmalgeschützten Gebäuden. Bis 1900 wurden 90 Häuser gebaut, doch der Baufortschritt stagnierte. 1929 standen 106 Häuser im Bau, obwohl mehrere hundert Anfragen vorlagen. Die Erschließung des Areals erfolgte durch die Terraingesellschaft Neu-Westend AG, die das unbebaute Grundstück 1899 übernahm. Die Siedlung wurde von August Exter geplant, doch er gab sein Baugeschäft 1897 auf und zog sich von der Architektentätigkeit zurück. Die Siedlung umfasst mehrere Straßen, darunter Alte Allee, Apfelallee und Barystraße. Die Straßen wurden teilweise im Rahmen der Villenkolonie bebaut. Die Siedlung verfügt über eine Vielzahl von Räumen und Wege, die den Charakter einer Gartenstadt widerspiegeln. Ausblicken bietet sich insbesondere auf die Würm im Osten und die umliegenden Gebiete. Die Umgebung ist geprägt von der Bahnlinie im Süden und Westen sowie der Bergsonstraße im Norden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Villenkolonie, Denkmalensemble, Wohnviertel
- Ort
- München
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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