📷 Bild: Wikimedia Commons
Lichtentaler Pfarrkirche
Kirchengebäude in Wien
Die Lichtentaler Pfarrkirche, auch Schubertkirche genannt, ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im Wiener Stadtteil Lichtental, im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund. Sie wurde 1712 als Annenkapelle errichtet und 1730 der heiligen vierzehn Nothelfern geweiht. Die Kirche war ursprünglich Teil der Pfarre Währinger Pfarrkirche, wurde aber 1723 zur eigenen Pfarre erhoben. Sie umfasst heute auch die Vorstädte Himmelpfortgrund, Althangrund und Thurygrund. Die Kirche wurde mehrfach erweitert, darunter 1769–1773, und trägt den Namen Schubertkirche, da Franz Schubert hier getauft und mehrere geistliche Werke geschaffen hat. Die Kirche zählt zu den reichsten ausgestatteten Kirchen Wiens und besitzt barocke Fresken und Gemälde von Künstlern wie Franz Zoller und Franz Sigrist. Das Hochaltarbild zeigt die 14 Nothelfer, während die Deckenfresken die sieben Bitten des Vaterunser-Gebets darstellen. Die Seitenaltäre wurden 1832 und 1841 durch Leopold Kupelwieser neu gestaltet. Die Orgel, die als „Schubert-Orgel“ bekannt ist, wurde 1984 erbaut und basiert auf dem Originalgehäuse von 1774. Die Kirche ist auch durch den Schubertpark bekannt, auf dem die Toten der Pfarre ursprünglich bestattet wurden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche, Kirchengebäude
- Ort
- Alsergrund
- Adresse
- bei Marktgasse 40
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Website
- http://www.schubertkirche.at
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