📷 Bild: Wikimedia Commons
Kapuzinerkloster Brunnen, Sundern
Kloster in Deutschland
Das Kloster Brunnen liegt im Sauerland, unweit der Stadt Sundern, in der Nähe der Ortschaft Endorf. Ursprünglich eine Einsiedelei, wurde es 1724 zum Kloster der Kapuziner erhoben. Die Klostergebäude entstanden zwischen 1729 und 1735, während die Kirche 1742–1748 errichtet wurde. Die Altäre stammen von Johann Conrad Schlaun, und die Kirche ist eine schlichte Saalkirche mit Tonnendecke und schmalen Fenstern. Die Orgel aus dem Jahr 1801 und die Klosterbibliothek sind weitere Merkmale des Gebäudes. Das Kloster war bis 1834 ein lebendiger Ort mit 4 bis 5 Patres und Laienbrüdern. Nach der Säkularisation 1804 wurde die Bibliothek aufgelöst, und das Kloster wurde 1834 in eine Schulvikarie umgewandelt. Seit 1975 dient das Gebäude als Diözesan- und Bildungszentrum der Katholischen Jungen Gemeinde. Die Klosterkirche gehört zum Pastoralverbund Oberes Röhrtal. Reiner Feldmann, ein bekannter Biologe, wurde 1933 im Kloster geboren. Die Umgebung um das Kloster ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Grünlandflächen und der nahegelegene Wald sind geschützt. Die Lage im Sauerland bietet ruhige, naturbelassene Landschaften. Die Ruine des Klosters und die Kirche sind Teil der historischen und kulturellen Landschaft. Die Bebauung und die Schutzgebiete tragen zur Erhaltung der Region bei.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Sundern
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