Burgstall Chamerau
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Chamerau, auch Burg Kamerau, ist eine abgegangene Höhenburg auf einem 383 m ü. NN hohen Spornhügel in der Gemeinde Chamerau im Landkreis Cham in Bayern. Die Anlage liegt nahe dem rechten Talgrund des Regens und wird als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-3-6842-0014 geführt. Sie gilt als mittelalterlicher Burgstall und war einstmals Stammsitz der Herren von Chamerau. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet und 1180 erstmals urkundlich erwähnt. Sie diente vermutlich zum Schutz eines Verkehrsweges zwischen Cham und Kötzting. Nach dem Tod von Peter der Chamerauer 1452 verfiel die Burg, bis sie 1474 an Hans Türlinger und 1495 an Herzog Albrecht IV. verkaufte. 1811 erwarb Wolfgang Neumeier die Ruine für 25 Gulden und fand bei Ausgrabungen Pfeile und einen goldenen Ring. Heute sind von der Burganlage nur ein Grabenrest und ein Mauerstück der Ringmauer erhalten. Der Burgstall ist als Bodendenkmal geschützt und bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft. Die Ruine liegt in der Nähe der Kirche und ist Teil der historischen Landschaft der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Chamerau
- Erbaut
- 1100
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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- Chamerau446 m
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