📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Villach
Kapelle in Villach (63564)
Die Burg Villach steht in der Stadt Villach im Bezirk Krain, Kärnten. Sie wurde erstmals 1270 als Bamberger Burg urkundlich erwähnt und wurde nach der Schenkung Villachs an das Hochstift Bamberg 1007 begonnen. Die Burg bildete die nordöstliche Ecke der um 1233 befestigten Stadt und diente als Verwesersitz. Sie steht samt der Burgkapelle unter Denkmalschutz. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert ein Verwaltungs- und Verteidigungsgebäude mit Wohnräumen, einer Rüstkammer, einem Kornspeicher und Gefängniszellen. Ausgrabungen zeigten, dass die Bewohner Fleisch von Wildtieren, Austern aus der Adria und feines Geschirr verwendeten. Die Burg wurde 1832 an die Familie Nagele verkauft, die sie renovierte und 1914 der Stadt zurückgab. Seitdem dient sie als sozialer Wohnbau. Im Südwesten der Burg liegt die Burgkapelle St. Heinrich und Kunigunde aus dem 14. Jahrhundert. Sie wurde 1980 als Sakralraum wiederhergestellt und dient der Altkatholischen Kirche. Die Kapelle wurde 2003 renoviert, wobei der Altar und das Fresko erneuert wurden. Sie ist ein einschiffiger Saalbau mit Bogenfenstern und einer Apsis. Die Burgkapelle gehört zum Seelsorgebereich der Pfarrkirche St. Markus in Klagenfurt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Kapelle
- Ort
- Villach
- Adresse
- Burgplatz 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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