Armeemuseum der DDR

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Armeemuseum der DDR

Museum der NVA in der DDR in Dresden

Das Armeemuseum der DDR war ein militärisches Museum der Nationalen Volksarmee (NVA) in Dresden. Es wurde 1972 eröffnet und stand im Marmorpalais, einem ehemaligen Residenzgebäude der sächsischen Fürsten. Die Ausstellung umfasste 6.000 Exponate auf 7.000 Quadratmetern und zeigte die Militärgeschichte der DDR sowie die Geschichte der NVA. Die Sammlung entstand aus Resten des Sächsischen Armeemuseums und der Kriegsmarineschau, die 1958/59 aus der Sowjetunion zurückgebracht wurden. Das Museum bot eine umfassende Dokumentation der militärischen Geschichte, darunter die Entwicklung der NVA und die Technik der DDR. Es zeigte 250 militärische Großgeräte, 9.000 Handwaffen und 12.500 militärische Orden. Besondere Ausstellungsstücke waren die Faule Magd und der Brandtaucher. Die Sammlung umfasste auch Werke von Künstlern der DDR, die für die NVA geschaffen wurden. Zudem gab es eine ständige Ausstellung zur Militärtechnik und Gesellschaftsordnung auf der Festung Königstein. Die Ausstellungsfläche bot Raum für eine Vielzahl von Exponaten, darunter Gemälde, Plastiken und Dokumente. Die Ausstellung war in drei Hauptteile unterteilt, die jeweils einen Teil der militärischen Geschichte der DDR abdeckten. Die Sammlung war Teil der International Association of Museums of Arms and Military History und wurde 1990 vom Bundesverteidigungsministerium übernommen. Die Ausstellungen boten einen Einblick in die militärische Geschichte und Technik der DDR.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum
Ort
Dresden
Erbaut
1972

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