Dornburg (Oppidum)

📷 Bild: Wikimedia Commons

HessenBezirk Hessen

Dornburg (Oppidum)

archäologische Stätte in Deutschland

Die Dornburg ist eine keltische Oppidum-Ruine auf einer Basaltkuppe in der Gemeinde Dornburg, Hessen. Sie liegt zwischen Frickhofen und Wilsenroth auf einer Hochebene von etwa 18 Hektar, mit einer mittleren Höhe von 396 m.ü.NN. Die Anlage wurde ab dem 6. Jahrhundert vor Christus von Kelten besiedelt und war in der Spät-Latènezeit eine stadtähnliche Siedlung. Sie umfasste ein Plateau von 750 Metern Länge und 500 Metern Breite, umgeben von Wällen und der Rödchesmauer. Die Dornburg wurde seit dem 18. Jahrhundert erforscht, wobei 1760 Münzen und 1825 Basaltsteinhaufen entdeckt wurden. 1928 wurde die Ausweisung als Naturschutzgebiet angestrebt, um den Basaltabbau zu stoppen. 1963 fand sich eine fränkische Kapelle, und 1960 wurden Grabungen im Abschnittswall durchgeführt. Die Funde umfassen Münzen, Schmuck, Werkzeuge und Keramik, die alle eisenzeitlichen Stufen repräsentieren. Besucher können die Ruine des Oppidums erkunden, die von Wällen und der Rödchesmauer umgeben ist. Auf dem Plateau liegen Reste der Siedlung, umgeben von Abhängen und kleineren Wällen. Das „Ewige Eis“ am Fuß des Plateaus ist eine unterirdische Vereisung. Die Umgebung besteht aus den Orten Frickhofen und Wilsenroth sowie dem Blasiusberg, der mit Legenden verbunden ist.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte
Ort
Hessen
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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