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Negenharrie
Gemeinde in Deutschland
Negenharrie ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Sie liegt 6 km südöstlich von Bordesholm und grenzt an das Naturschutzgebiet Dosenmoor. Das leicht hügelige Gebiet befindet sich am Rande der Region Holsteinische Schweiz, zwischen dem Endmoränenzug der Eider und dem Sander- und Moorgebiet um Neumünster. Zu den Ortsteilen zählen Fiefharrie, Kiebitzberg, Loh, Negenharrier Moor und Gut Ovendorf. Die Gemeinde hat eine historische Entwicklung, die sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Fiefharrie wurde 1349 erstmals erwähnt, während Negenharrie 1408 erstmals genannt wurde. Die Namensherkunft ist unklar, aber es wird vermutet, dass „Negenharrie“ aus „neun Höfen“ und „Fiefharrie“ aus „fünf Höfen“ stammt. Die Gemeinde war bis 1939 mit Fiefharrie verbunden und hat eine lange Geschichte von Ackerbau und Viehzucht. In Negenharrie und Fiefharrie finden sich Fachwerk- und Backsteinbauernhöfe, viele aus dem 19. Jahrhundert. Das Altenteilgebäude von Hof Schnack wurde im Freilichtmuseum Molfsee wieder aufgebaut. Zudem gibt es eine große Lindenallee am Dorfplatz und eine ehemalige Windmühle in der Mühlenstraße. Die Gemeinde ist auch für die ehemalige Vielseitigkeitsreiterin Herbert Blöcker bekannt, die drei Olympiamedaillen gewann.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Rendsburg-Eckernförde
- Seehöhe
- 39 m
In der Nähe
- Gross Buchwald2.5 km
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- Museum Tor zur Urzeit3.4 km
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- Grossharrie3.7 km
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