📷 Bild: Wikimedia Commons
Görtschitz
Die Görtschitz ist ein Fluss in der Steiermark und Kärnten, der als linker Nebenfluss in die Gurk mündet. Im Oberlauf trägt sie den Namen Steirerbach oder Steyrerbach, während ihr Name auf das slowenische Wort für kleine Gurk zurückgeht. Das von ihr geprägte Görtschitztal erstreckt sich durch eine bergige Landschaft und verbindet die Regionen Obersteiermark und Kärnten. Der Fluss entspringt auf 1912 Metern Höhe als Waldbach und durchfließt zunächst ein enges Tal, das sich bei Mösel weitet. Bei Brückl mündet die Görtschitz auf 498 Metern in die Gurk. Mit einem Einzugsgebiet von etwa 315 Quadratkilometern und einer durchschnittlichen Wasserführung von 3,8 Kubikmetern pro Sekunde ist sie ein bedeutender Wasserlauf. Ihr Abflussregime ist herbst-nival, mit zwei Hochphasen im späten Frühling und Herbst. Die Wasserqualität ist gut, mit Güteklasse I-II, und der ökologische Zustand bleibt abseits der besiedelten Bereiche weitgehend ungestört. Entlang der Görtschitz leben vor allem Bachforellen. Die Landschaft wird von den Zuflüssen aus dem Saualpengebiet und dem niedrigeren Brückler sowie Guttaringer Bergland geprägt, die das Tal formen. Die Uferbereiche bieten naturnahe Abschnitte, während die Flusslandschaft zwischen Hüttenberg, Klein St. Paul und Brückl stärker von menschlichen Einflüssen betroffen ist.
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