Ordensschloss Sonnenburg

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Ordensschloss Sonnenburg

Schlossruine in Polen

Das Ordensschloss Sonnenburg liegt in Sonnenburg (Słońsk), einem Ort in der Neumark im heutigen Polen. Es war bis 1945 Sitz der Herrenmeister des Johanniterordens. Das Schloss wurde erstmals 1341 gebaut und erhielt im 16. Jahrhundert eine neue Gestalt. Es stand bis 1945 unter der Herrschaft der Herrenmeister, zuletzt Prinz Oskar von Preußen. Die Ruine blieb unbeschädigt im Zweiten Weltkrieg, brannte jedoch 1975 unbekannterweise aus. Das Schloss ist ein bedeutendes Kulturdenkmal und Teil der Geschichte des Johanniterordens. Es wurde 2019 in ein Projekt zur touristischen Aufwertung einbezogen, das 2 Millionen Złoty für die Renovierung bereitstellt. In der ersten Phase wurden Stuckelemente rekonstruiert, Fensterstürze repariert und der Gebäudekörper gesichert. Das Innere wurde von Schutt befreit, und einige Fenster und Türen wurden geöffnet. Das Schloss soll als Informationspunkt und Ausgangspunkt für eine Route durch 14 historische Orte des Ordens dienen. Die Ruine bietet einen Eindruck von der ursprünglichen Ausstattung und Architektur. Die Hauptmauern sind erhalten, und die Umgebung umfasst die ehemalige Johanniterkirche. Die Lage im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Polen unterstreicht die historische Bedeutung. Die Ruine ist ein Teil der deutsch-polnischen Geschichte und wird als Ausgangspunkt für historische Touren genutzt. Die Umgebung umfasst die ehemalige Johanniterkirche und andere historische Stätten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Baudenkmal
Ort
Słońsk
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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