📷 Bild: Wikimedia Commons
Iara
Gemeinde in Rumänien
Iara liegt westlich des Siebenbürgischen Beckens in den Nordwestausläufern des Trascău-Gebirges. Der Ort befindet sich am gleichnamigen Bach, einem Nebenfluss des Arieș, und an der Kreisstraße DJ 107M. Er ist 28 Kilometer westlich der Stadt Turda und 35 Kilometer südöstlich von Cluj-Napoca. Die Gemeinde umschließt mehrere eingemeindete Dörfer, darunter Borzești, Măgura Ierii und Surduc. Der Ort wurde erstmals 1176 urkundlich erwähnt und war im Mittelalter von siebenbürgisch-sächsischen Bergleuten bewohnt, die Goldwäschereien betrieben. Ab dem 15. Jahrhundert siedelten immer mehr Magyaren an. Iara war bekannt für seine Jahrmärkte und als Hafen- und Handwerkszentrum. Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung bereits in der Römerzeit oder der Frühgeschichte hin, wobei zahlreiche Objekte der Spätbronzezeit zugeordnet werden. Iara ist für seine historischen Bauwerke bekannt, darunter die Herrenhäuser Beldi, Kemény und Teleki, die im 19. Jahrhundert errichtet wurden. Die unitarische Kirche aus dem 13. Jahrhundert und mehrere Holzkirchen im 18. Jahrhundert stehen unter Denkmalschutz. Im Dorf Făgetu Ierii wurde eine Goldmine der Römerzeit entdeckt. Traian Crișan, ein ehemaliger Kurienerzbischof, ist eine bedeutende Persönlichkeit aus der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Cluj
- Adresse
- Str. Principala, nr.282, com. Iara
- Seehöhe
- 465 m
- Website
- http://www.primariaiara.ro/
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