📷 Bild: Wikimedia Commons
Grunwaldbrücke
Brücke in Polen
Die Grunwaldbrücke, ursprünglich Kaiserbrücke genannt, ist eine Hängebrücke über die Oder in Breslau. Sie verbindet die nordöstlichen Stadtteile mit der Altstadt und wurde 1910 eröffnet. Die Brücke war damals die längste Hängebrücke Deutschlands und gilt heute als einzige in Polen, die von Fahrzeugen befahren werden kann. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg umbenannt und 1947 wiedereröffnet. Die Brücke ist eine vierspurige Straßenbrücke mit zwei fahrbahnbegleitenden Straßenbahngleisen und beidseitigen Bürgersteigen. Sie hat eine Spannweite von 126,6 m und wurde als Hängebrücke konzipiert, obwohl sie technisch eher eine Kettenbrücke ist. Die Tragkonstruktion besteht aus Zugbändern aus vernieteten Stahlbändern und besonderen Befestigungskonstruktionen. Die Pylone sind in wilhelminischem Stil gebaut und tragen heute keine originalen Reliefs mehr. Besucher können die Brücke von beiden Seiten befahren und die untere Struktur durch ein fahrbares Gerüst besichtigen. Die Pylone sind mit steinernen Reliefs verziert, die das Breslauer Stadtwappen und den Reichsadler darstellen. Die Brücke ist als Einzelbaudenkmal eingetragen und wird von der Stadt Breslau verwaltet. Sie ist ein technisches und architektonisches Merkmal der Stadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Brücke, Hängebrücke, Baudenkmal, Straßenbrücke
- Ort
- Breslau
- Adresse
- Słowackiego
- Erbaut
- 1910
- Baustil
- Jugendstilarchitektur
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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