Burg Petkum
abgegangener ostfrfiesischer Häuptlingssitz im Stadtteil Petkum der Stadt Emden im nordwestlichen Niedersachsen
Die Burg Petkum war ein ehemaliger Häuptlingssitz der Ostfriesen im Stadtteil Petkum der Stadt Emden. Sie lag auf einem Vorsprung des Deiches und war von der Ems aus zwei Richtungen geschützt. Die Anlage war im 15. Jahrhundert ein zweigeschossiger Saalbau mit einer Länge von etwa 35 Metern und einer Breite von 8 Metern. Sie war umgeben von einem Graben und einer Ringmauer, die den Zugang von Westen ermöglichte. Das Burgareal war um 2,50 Meter höher als die umliegende Landschaft. Die Burg verlor im 15. Jahrhundert ihre Bedeutung, nachdem die Herrschaftsrechte über Petkum verloren gingen. 1461 wurde die Burg durch einen Neubau ersetzt, der als Saalbau konzipiert war. Nach dem Tod des letzten Herrschers wurde die Burg im Jahr 1812 abgerissen. Die Anlage war bis zu diesem Zeitpunkt in der Familie Ripperda und später im Besitz des Barons van Tork. Die Burg war Teil der Geschichte der Region und stand im Zentrum der Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Adelsfamilien. Auf dem Burgplatz wurde nach dem Abriss ein Haus für den Rentmeister errichtet. Die Anlage war Teil der wehrhaften Struktur Ostfrieslands und zeigte architektonische Merkmale des 15. Jahrhunderts. Die Burg war ein Zeugnis der Macht und der strategischen Position der Ostfriesen in der Region. Die Lage der Burg bot Schutz durch die Ems und war Teil der militärischen Anordnung der Region.
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- Art
- Burg
- Ort
- Emden
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